KI im Recruiting-Prozess

Von 15. März 2019News

„Alexa, informier‘ mich, wenn es neue Jobs für mich gibt!“ – mc-quadrat geht neue Wege im Recruiting

Künstliche Intelligenz – KI – ist das Thema im fortschreitenden Digitalisierungsprozess der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Kaum verwunderlich, dass auch die Bundesregierung dem Digital Gipfel 2018 den Leitgedanken „Künstliche Intelligenz – ein Schlüssel für Wachstum und Wohlstand“ auferlegte. Bis 2025 sollen 3 Milliarden Euro, aufgeteilt in 500 Millionen Euro jährlich, in die Entwicklung von künstlicher Intelligenz investiert werden.

Unsere interne Entwickler-Unit, mcq:dev, entwickelte innerhalb von 2 Monaten einen Amazon Sprachassistent zur Jobsuche. Mithilfe von Alexa können Jobsuchende nun mittels Sprach-KI neue Jobs finden.

Technologische Innovationen ermöglichen die Neuerungen im Bewerbungs- und Recruitingprozess
Gerade im Recruitingprozess müssen Unternehmen von der Stellenausschreibung bis hin zur Bewerbung mobil sein, um qualifizierte Bewerber zu erreichen. Mobil bedeutet in dem Fall aber nicht nur die Nutzung von Apps, sondern es bedeutet auch neue digitale Wege zu gehen, um die gewünschten Kandidaten zu erreichen. Ein neuer Weg, auf dem wir als Agentur unsere Kunden ab sofort begleiten können, ist die Entwicklung und der Einsatz digitaler Sprachassistenten, die es im Bereich Recruiting Bewerbern ermöglicht, per Spracheingabe nach Jobs zu suchen.

„Alexa, welche Jobs sind aktuell ausgeschrieben?“
Der von mcq:dev programmierte Alexa-Skill bringt dem Assistenten über Sprachbefehle wie „Alexa, gibt es neue Jobs bei XY?“ oder „Alexa, wo sind die nächsten Jobs bei XY?“ bei konkrete Antworten zu liefern. Über eigens entwickelte Schnittstellen kann Alexa auf die Karrieredatenbank des jeweiligen Unternehmens zugreifen, Interessierten so alle freien Stellen anbieten und auf Wunsch auch an das eigene Smartphone weiterleiten. Alexa antwortet dabei auch mit „Mundart“ beispielsweise: „Tach och! Möchtest du in Teilzeit, Vollzeit oder als Werkstudent bei XY arbeiten oder bist du auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz? Wenn du für alles offen bist, sag ‚is‘ Wurscht‘.“ Gängige Filter wie Standort, Branche und Teil/Vollzeit können berücksichtigt werden. Die Jobsuche wird so zu einer innovativen Erfahrung ohne bedeutsamen Zeitaufwand. Der Amazon-Sprachassistent verbindet Recruiting und Employer Branding in einem neuen kommunikativen Touchpoint für den Customer.

Neue Kompetenzen
Unsere Development-Unit hat den Prozess innerhalb von 2 Monaten erfolgreich durchlaufen und dabei eine Win-Win Situation für den Kunden und unsere Agentur-Expertise geschaffen. Es wird sicher nicht das letzte Projekt mit künstlicher (Sprach)Intelligenz für mc-quadrat gewesen sein. Wir fühlen uns in der Pflicht den digitalen Entwicklungen in der Gesellschaft gerecht zu werden, um stets an der Hauptschlagader für kommunikative Trends und somit im Sinne unserer Kunden agieren zu können.

Learnings der Development-Unit

  1. Die gewünschten Sprachbefehle im Dialog mit Menschen testen und entwickeln!
  2. Wenige relevante Suchfilter sind effizienter, als viele Filter, da diese die Eingabe verzögern.
  3. Humor! Alexa darf und kann auch unterhalten ;)
  4. Alexa testen, testen, testen!
  5. Für die weitere Navigation kontinuierlich an verschiedenen Zielgruppen testen.

Blick in die Zukunft: Der Google Sprachassistent im Employer Branding
Denkt man einen Schritt weiter ist es durchaus denkbar Skills so zu konzipieren, dass diese auch im Bereich Employer Branding einsetzbar sind. „Alexa, welche Mitarbeiter-Benefits bietet mir Unternehmen XY?“ „Alexa, was sagt Unternehmen XY zum Thema Gleichberechtigung?“ „Alexa, welche sozialen Projekte unterstützt Unternehmen XY?“ Damit würde sich mit dem Einsatz von Sprachassistenten eine völlig neue Welt der Bewerberkommunikation ergeben.

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