Ein sehr interessantes Netzwerktreffen erlebte ich am 6. November in der Business School Berlin (BSP). Im Rahmen des Berlin Partner-Jour Fixe trafen sich Entscheider aus Berliner Unternehmen bzw. Unternehmensrepräsentanzen zu einem zwanglosen Austausch beim Wissenschaftspartner BSP – Business School Berlin. Die Treffen finden generell im Rahmen einiger kurzweiliger Vorträge zu aktuellen Themen und einer anschließenden Podiumsdiskussion zu diesen statt, an der ich diesmal als Diskutant teilgenommen habe.

Das Thema dieses Netzwerkabends gab dabei Einiges her: „Den digitalen Wandel managen“ mit dem spannenden Fokus „Führung neu denken! Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag“. Natürlich stecken hinter diesem Satz eine Unmenge verschiedener Aspekte, die sich kaum an einem Abend umfassend diskutieren lassen. Nichtsdestotrotz ist es den Veranstaltern um den Rektor der BSP, Prof. Thomas Thiessen, gelungen, informativ und unterhaltsam durch den Abend zu führen. Vor allem die interessante Mischung einer kompetenten Einführung in die Thematik aus wissenschaftlicher Perspektive durch die Professoren Markus Langenfurth und Rainer Zeichhardt, hin zu einer praxisbezogenen Sichtweise in der Podiumsdiskussion mit Gabriele Hahnemann von der Deutschen Bank, den beiden Professoren und mir, war gelungen.

Großen Raum in den Vorträgen und Diskussionen des Abends nahmen Themen abseits technischer Aspekte ein, vor allem die Auswirkungen einer fortschreitenden Digitalisierung auf Unternehmenskulturen, Hierarchiestrukturen und Arbeitsbeziehungen – also Kernthemen unserer Arbeit in Kommunikationsprojekten für unsere Kunden. Für mich war dabei ein Punkt besonders betonenswert, der dazu beitragen kann die oftmals überkomplexe Herausforderung „Digitalisierung“ handhabbar zu machen: Es gibt nicht die eine Digitalisierung, es gibt mehrere! Sie verlaufen im Unternehmen parallel und gleichzeitig, aber keinesfalls synchron. Und gerade für Führungskräfte ist es sinnvoll, diese Abschichtung in der Führungskommunikation vorzunehmen.

Einen schönen Abschluss fand der Abend wie bei Berlin-Partner gewohnt in einem Get-Together, bei dem Interessierte auch eine Führung durch die altehrwürdige Siemens-Villa, die Heimat der Business School Berlin, machen konnten.

Hinterlasse eine Antwort