Bei der digitalen Kommunikation geht es schon lange nicht mehr um die Bedeutungsfrage des Content-Marketing. Das Content wichtig ist, darauf können sich alle einigen.
Doch viele Kunden und engagierte Mitarbeiter in Unternehmen fragen sich immer häufiger: Ist das den Aufwand eigentlich wert? Viele Unternehmensvertreter berichten, wie viel sie vor allem an Zeit investieren, um ihre Inhalte online zu bringen. Die Nutzungszahlen bleiben aber häufig hinter den Erwartungen zurück. Klar, dass immer häufiger die Frage gestellt wird: Lohnt sich das überhaupt für uns?

Doch digitalisierte-online-gestellte Unternehmensnachrichten und Interviews mit Mitarbeitern oder Vorständen sind noch lange kein Content-Marketing. Denn gutes Content-Marketing funktioniert in der Kombination einer kreativen Idee, einem echten Nutzermehrwert und einer gut durchdachten User-Journey. Dabei drängt sich die Frage auf: Wie erstelle ich Content, der zum einen meine Markenwerte transportiert und trotzdem durch sich selbst unterhält oder dem Rezipienten einen echten Nutzen bringt?

Um sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, traf sich die Branche zur CMCx in München im Rahmen der Internet World. Marketingmitarbeiter, Kollegen der Medienbranche und ich haben darüber diskutiert, wie viel „Marke“ ein gutes Content-Marketing verträgt und was es braucht, damit der Content auch den Kunden im Wettbewerb mit anderen Inhalten, und in Zeiten eines Informationsüberflusses, überhaupt erreicht.

In vielen erfolgreichen Beispielen, die auf der Konferenz vorgestellt wurden, ist deutlich geworden: Nur wer seinen Content mit den Ingredienzien eines viralen Potenzials ausstattet, kann auf Reichweite hoffen und – nur wer regelmäßig hochwertig zu markenfernen Themen publiziert, schafft ausreichend Relevanz in den entsprechenden Suchportalen und beim Publikum.

Viel häufiger als eine direkte Conversion leistet das Content-Marketing einen wichtigen Beitrag zur Markenbildung und zur Ausbildung eines authentischen, integreren Markenimages. Es transportiert vor allem: „Wir denken als Marke nicht immer sofort ans Verkaufen. Wir haben Spaß an den gleichen Themen wie Ihr – und deshalb widmen wir diesen Themen Aufmerksamkeit.“

Mit diesem Verständnis macht Content-Marketing Spaß.
Denn guter Content merkt man seine Intension nicht an.
Das macht ihn zu einem hochwertigen Gut – für den immer ein Platz im Web reserviert sein wird.

 

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