Intelligente Infrastrukturen spielen zukünftig eine immer wichtigere Rolle bei der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Neben dem gesamtwirtschaftlichen Nutzen können intelligente Infrastrukturen auch bei der nachhaltigen Bewältigung von fundamentalen Herausforderungen wie der Energiewende, dem demografischen Wandel oder der rapide wachsenden Verkehrsmenge helfen.

Für eine optimale Nutzung ist allerdings eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit notwendig. Doch der Dialog zwischen den Domänen Energie, Verwaltung, Verkehr, Bildung und Gesundheit zum Thema Intelligente Infrastruktur ist nach wie vor wenig ausgeprägt. Das war ein Ergebnis der Diskussionen auf der Veranstaltung „Wert und Wandel öffentlicher Infrastrukturen in Zeiten fortschreitender Digitalisierung“ am 24. und 25. Juni 2015 in Heidelberg. Der Münchner Kreis, der Forschungsverbund Intelligente Infrastrukturen und Netze sowie die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH luden dafür Experten aus allen Bereichen ein, um zu diskutierten, wie die notwendige Annäherung der digitalen Infrastrukturen aller Domänen erreicht werden kann, um so volkswirtschaftliche Effizienz und nachhaltige Investitionen zu ermöglichen.

mc-quadrat begleitet das Thema bereits seit langer Zeit als Partner der BMWi-Studie (PDF) über die F&E-Bedarfe des Forschungsverbundes, als Mitglied des Münchner Kreis sowie als Mitinitiator des Symposiums in Heidelberg. Am Vorabend moderierte Jens-Rainer Jänig, Geschäftsführender Gesellschafter von mc-quadrat, einen spannenden Podiums-Dialog zum Thema „Öffentliche Infrastrukturen als Wirtschafts- und Kulturgut – Erfordert die Digitalisierung ein neues Denken und Handeln?“. Gesprächspartner waren Franz-Reinhard Habbel (DStGB), Prof. Dr. Klaus Mainzer (TUM) und Prof. Lutz Heuser (Urban Software Institute).

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