Apple Watch? Muss man oder muss man sie nicht ausprobieren? Wir haben es getan. Man weiß ja nie, wann die erste Anfrage für eine Watch-App kommt. Also „unboxen“ und einrichten. Das waren schon mal zwei schöne Erlebnisse. Bei Verpackung und Set-up ist Apple einfach das Maß der Dinge.

Dann ging’s los:

  • Navigation: gewöhnt man sich schnell dran, ist aber eher etwas für sehr zarte Hände
  • Kommunikation über SMS und E-Mail via Watch: keine echte Verbesserung und Vereinfachung. Immerhin, der Blick auf die Uhr verrät in Meetings nicht sofort, dass man mit den Gedanken ganz woanders ist. Ist aber nur eine Frage der Zeit, bis das Reiben an der Krone von der Umwelt dechiffriert wird
  • Weiter zur Health-Funktion: erstaunlich! Angeblich habe ich 60 Stockwerke erklommen. Dabei war ich nur ein paar Stunden auf dem Motorrad unterwegs. Ok, kann man verzeihen. Aber am nächsten Tag habe ich angeblich 11 von 12 Stunden gestanden. Grundsätzlich eine gute Idee, aber leider fernab der Realität
  • Gab’s einen Hingucker: ja, der Check-in beim Boarding via Passbook auf der Watch. Funktioniert und irritiert sogar (noch) das Bodenpersonal.

Fazit: Muss man ausprobieren, aber nicht haben. Und: wirklich gelungen ist die Form nicht. Bei aller Anlehnung an einen Klassiker – es gibt bessere Designs für das Handgelenk.

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